ARTSLAM!
Aug
31
6:00 PM18:00

ARTSLAM!

ARTSLAM @ Takover – Wien Museum

Das Finale von „Takeover“ feiern wir mit einem großen Artslam! Ein Live-Kunstevent von Rob Perez (Soon Art Studio) bei dem mehr als 30 Künstlerinnen und Künstler teilnehmen und ihre Werke selbst verkaufen. Es wird live gezeichnet, gemalt und mit unterschiedlichsten Materialien gearbeitet. Alle Bilder, die vor Ort entstehen, werden in einer stillen Auktion versteigert. Viele Möglichkeiten ein einzigartiges Stück zu erwerben. Dazu gibt es jede Menge Musik von verschiedenen DJs kuratiert von Sounds of Blackness.

U.a. mit Lisa Arnberger, BULSH, CWESK, Deadbeat Hero, Eva und Sarah Fellner, ILLUNIS, Dilshad Imranova, Sena Karadeniz, KuLLa Skateboardschmuck, KYSA, Thaer Maarouf, Made by Martyn, MAPS, Martyn Mills, Moiz, NEKRO, Niceeguyy, Lukas Pressler, Simon Puscasiu, REWO, RIP off crew, RUBIK, Flora Safari, Orsolya Schmidt, Michaela Schlöglhofer, Seco, things dre makes, Skirl.

Live DJ Sound Clash

18–20 Uhr
Ayotheartist vs Raj Matazz
20–22 Uhr
Raw Cat & Pezo Fox
22–24 Uhr
Preddy Tendergrass vs Raj Matazz

Das Ende ist nah … Kysa / Wolfgang Hartl @ Artslam! at Wien Museum Takeover 
Samstag, 31. August, 18–24 Uhr – Eintritt frei!

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Jul
28
to Sep 1

AR – ARTIVIVE

Download FREE ARTIVIVE App from your Google / Apple-Store

picture our posters and bring KYSELAK to LIFE!

Lade die Gratis-Artivive-App, richte sie auf eines der Poster und erwecke KYSELAK zum Leben!

Lade die Gratis-Artivive-App, richte sie auf eines der Poster und erwecke KYSELAK zum Leben!

KYSA is building a bride from Kyselaks artwork 200 years ago, the present exhibition @ Wien Museum and the future in the Graphic Novel of KYSA. Watch the posters @ Takeover / Wien Museum with your tablet / smartphone. A new way how the artwork is created and experienced.

Download the  Artivive App for free  – experience Kyselak @  Takeover Wien Museum.

Download the Artivive App for free – experience Kyselak @ Takeover Wien Museum.

The AR tool allows artists to create new dimensions of art by linking classical with digital art. The digital layer opens doors to a whole new world of possibilities. I takes visitors on a journey through time, explain what lies underneath, shows how the artworks were made. More than 17,000 users are creating artworks with Artivive and are having exhibitions in 75 countries, museums, exhibitions, galleries, festivals and other art institutions. A new and innovative way for the audience to interact with exhibitions.

KYSA schlägt die Brücke von Kyselaks Artwork vor 200 Jahren in die Zukunft mit animierten Postern im Wien Museum – gratis Artivive-App laden, mit dem Smartphone die KYSA-Poster im Wien Museum erfassen und Kyselak neu erleben!

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Street-Art-Pionier Kyselak
Jul
18
to Sep 1

Street-Art-Pionier Kyselak

Stylewriting vor 200 Jahren (von Paul Lohberger)

Das Wien Museum wird im Herbst umgebaut. Als Zwischennutzung wird das geräumte Haus von Skatern und mit Street Art bespielt. So gerät auch ein Wiener Pionier in den Fokus, der schon vor 200 Jahren seinen Schriftzug verbreitete.

Das Wien Museum am Karlsplatz ist für die ältere und jüngere Geschichte der Stadt zuständig. Im Herbst wird es umgebaut und ist daher schon leergeräumt. Als Zwischennutzung bespielen Skater und Street-Artists das Haus. So gerät auch ein Wiener Pionier in den Fokus, der schon vor 200 Jahren seinen Schriftzug verbreitete: Kyselak. Der Grafik-Designer Wolfgang Hartl widmet diesem frühen Stylewriter und seiner abenteuerlichen Geschichte eine Graphic Novel. Am Samstag präsentierte er seine Pläne im Wien Museum.

Wolfgang Hartl: „Meine Idee vom Kyselak, ich seh‘ ihn ja nicht als historische Figur – es geht wirklich um den Spirit, den der Kyselak gehabt hat. Diese ‚Attitude‘ gibt’s in dieser Street-Art-Ausstellung, im Takeover im Wien Museum. Wo Leute einfach losziehen und ihren Namen taggen, oder ihre Bilder groß malen – da steckt was dahinter, das ist aktuell. Seit 200 Jahren ist dieser Spirit da.“

Vom Beamten zum Tagger

Wien in der Zeit nach den napoleonischen Kriegen und dem Wiener Kongress: Der Kaiser war wieder an der Macht. Aber im Bürgertum herrschte Aufbruchsstimmung. Forscherdrang und romantische Motive trieben vor allem junge Männer zu Wanderungen und Reisen. So machte sich auch der junge Beamte Joseph Kyselak aus Wien auf den Weg. Er war ein Kind seiner Zeit, doch eine Eigenheit verbindet ihn mit der urbanen Street-Art von heute.

Wolfgang Hartl: „Es gab ja schon vorher Leute, die ihren Namen irgendwo verewigt haben. Was beim ihm der Unterschied war, er ist gezielt losgezogen und hat mit Ölfarben und teilweise mit Stencils, wie Banksy, seinen Namen hingetaggt, also in einer Form, die wiedererkennbar ist. Also es war nicht nur Gekritzel, sondern seine Marke im ganzen Reich verbreitet.“

Heute sagt man dazu Stylewriting. Wie eine Bildmarke findet sich der Name Kyselak an historischen Gebäuden in Österreich, aber auch in der Natur, wie auf Felsen in der Wachau. Angeblich war eine Wette der Grund für Kyselaks Treiben, das ihn als einen der ersten Weitwanderer und Alpinisten erscheinen lässt. Immerhin ging er von Graz bis Berchtesgaden, und weiter nach Innsbruck und Passau. Nach vier Jahren erschien 1829 sein Reisebericht als Buch.

Abmahnung vom Kaiser

Wolfgang Hartl: „Ich seh‘ diese Figur, diesen Wiener Hofbeamten, der da sitzt und seinen Job macht und Studienabbrecher ist und keine große Karriere hat – und auf der anderen Seite hat er diese Wildheit in sich, die zieht ihn hinaus und treibt ihn auf Berge und in Flüsse und vielleicht auch am Schluss in den Tod.“

Sein Reisebericht und die Schriftzüge sorgten dafür, dass sich schon früh um den realen Kyselak zahlreiche Legenden bildeten. Einer zufolge ertrank er in der Donau, als er im oberösterreichischen Grein seinen Namen in einen Felsen gravierte. Eine andere Anekdote berichtet, dass Kyselak eine neue Brücke mit seinem Namen versehen hatte. Deswegen wurde er beim Kaiser vorgeladen.

Wolfgang Hartl: „Das war Franz I. – hat ihn abgemahnt, dass er das nicht mehr tun soll. Kyselak hat gesagt, ja, ist erledigt. Als er gegangen ist, hat der Kaiser auf seinem Schreibtisch Kyselaks Signatur vorgefunden – eine schöne Geschichte.“

Auch wenn sie nicht stimmt, zeigt diese Geschichte die Bewunderung der Zeitgenossen. Erst Anfang 30 starb Kyselak im Jahr 1831. Die Realität erscheint ebenso skurril wie manche Legenden.

Romantisch und getrieben

Wolfgang Hartl: „Die richtige Geschichte seines Todes ist, dass er an der Cholera gestorben ist. Nach der Wette, dass er im ganzen Reich berühmt wird, hat er nicht gewettet, aber jeden Tag Zwetschen mitgebracht ins Büro und die gegessen während der Cholera Zeit, was nicht sehr ratsam war. Und innerhalb einer Woche war er tot. Er war schon ein getriebener Mensch, spannender Typ.“

Durch und durch Romantiker, folgte Joseph Kyselak als starker Geist nur seinem Willen – ohne Rücksicht auf äußere Umstände. Er hatte eben style, könnte man sagen. Tatsächlich ging er auch standesgemäß mit Zylinder auf die Berge.

Dieses Bild verarbeitet Wolfgang Hartl, gemeinsam mit den seltsamen Fakten, die man von Kyselak weiß. Sein umtriebiger Geist soll in einer Graphic Novel weiterleben. Kyselak reist durch Zeit und Raum, als Phantom mit einem Zylinder als Kopf.

Wolfgang Hartl: „Auch in unserem Kinderbuch oder in der Erwachsenenversion hat er diesen Zylinder auf und ist so wie Banksy mit seinem Hoody, hat auch irgendwie dieses covering sozusagen, oder diese Verstecktheit. Und auf der anderen Seite aber auch sehr markant, mit seinem Hut und seinem Mantel.“

Beitrag zum Nachören im Deutschlandfunk >

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GRAPHIC VIENNA EXTENDED
Jul
13
to Sep 1

GRAPHIC VIENNA EXTENDED

Im Fokus der erweiterten Ausgabe von Graphic Vienna stehen diesmal Illustrationen, Comics und Zines.
Künstler im Gespräch: Wolfgang Hartl erzählt von der Arbeit an seiner Graphic Novel über Joseph Kyselak

Ab 17 Uhr Comics- & Zines-Markt
Künstlermarkt u.a. mit Asagan, Artur Bodenstein, Curio & Co, Edition Dostal, House Books, Markus Dressler, Michael Hacker, Wolfgang Hartl, Knarf, Sissi Koller, Mariella Lehner, Maria Melotti, Eric Norden, Österreichisches Daumenkino, Pirol, Arnulf Rödler,  Claudia Six, Robert Spiess, Soybot, Viktoria Strehn und Tisch 14.

18.30 Uhr Künstler im Gespräch: Wolfgang Hartl erzählt von der Arbeit an seiner Graphic Novel über Joseph Kyselak, einen Hofbeamten  im 19. Jahrhundert, der als erster Tagger von Wien Geschichte geschrieben hat.

Michael Hacker spricht über die Entstehung seiner neuen Comicserie „El Herpez“. Neben einem kurzen Einblick in seinen Arbeitsprozess von der Skizze bis zur fertigen Seite berichtet er auch über die Hindernisse, Zweifel und Ängste die es im Laufe der Jahre seit der ersten Idee zu „El Herpez“ zu überwinden galt.

Anmeldung erforderlich! Eintritt frei!

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TAKEOVER
Jul
5
to Sep 1

TAKEOVER

TAKEOVER – STREET ART & SKATEBOARDING
1040 Wien, Karlsplatz 8

The "old" Wien Museum opens its doors one last time. The galleries have been emptied for the renovation and expansion project, affording unprecedented opportunities for interaction. More than 20,000 ft2 are turned into a playground for street art and skateboarding – two subcultures that appropirate unused areas and challenge our understanding of participation in public space.

The Wien Museum invited prominent protagonists to transform the museum, allowing everyone the opportunity to discover the scenes in entirely new ways. The building is split into two zones: on the ground floor, it’s DIY; on the first floor, there’s a "Hall of Fame." KYSA is part of it.

with

Abend, Paul Busk, Cane, Chinagirl Tile, Deadbeat Hero, die 78er, Frido Fiebinger, Flör, Christian Fischer, Frau Isa, Emanuel Jesse, Friend, Golif, Wolfgang Hartl, Herbalizer, Olivier Hölzl, Junek, Leopold Kessler, KLITCLIQUE, Knarf, Kollektiv Kimäre, Kryot, MALR, Keno Meiners, Thomas Mock, moiz, Monsterzeit, Lym Moreno, NDZW, Nychos, Peks, Perk_up, Phekt, Jamy Preiml, Ripoff Crew, Ruin, Jan Schiefermair, Maximilian Schneller, Philipp Schuster, Gitti Scholz, Seco, Secret Society of Super Villain Artists (SSOSVA), Shue, Skero, Skirl, Speaker-23, Spraycity, Spoff Parks, Tabby, Video Oner, Vienna Murals ...

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OXYMORON GALLERY
Jul
5
to Jul 7

OXYMORON GALLERY

Vom Eröffnungsabend (4.7.19) bis einschließlich Sonntag den 7.7.19 wird OXYMORON eine “PopUp Gallery” im ehemaligen Museumshop haben. Der Fokus liegt auf Werken, Postkarten, Prints, Magazinen der Wienerszene und der vertretenen Künstler*innen der Ausstellung.

7 limitierte und signierte Poster von KYSA.

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